Der Kirchenchor besucht das Rosendorf

 

Vierundzwanzig Sänger und Sängerinnen trafen sich bei schönstem Wetter in Gerlafingen für ihren jährlichen Ausflug. Mit dem Car fuhr der reformierte Kirchenchor Biberist – Gerlafingen nach Stein AG. Dort stiegen alle aus und spazierten auf der europaweit längsten gedeckten Holzbrücke. Die Gesamtlänge inklusive Vordächer beträgt 206,5 Meter. Ein weisser Strich in der Mitte markiert die Grenze. Am Ende der Brücke liegt Bad Säckingen. Dort genoss man Kaffee und Gipfeli. Einige Frauen kauften sich dort auch hübsche Hüte gegen die stark scheinende Sonne. Der Reisecar fuhr inzwischen über die Friedolinsbrücke nach Deutschland und erreichte auch Bad Säckingen.

Weiter ging es durch das Wehratal in den schönen Schwarzwald zum Rosendorf Nöggenschwiel. Überall wachsen dort Rosen in den verschiedensten Farben. Schon 1968 wurden die ersten 8000 Rosen gepflanzt. Inzwischen zählt man im Dorf 17'000 Rosen in 187 Sorten. Speziell wurde auch ein Rosen-Duft-Garten angepflanzt, davon zwanzig historische Sorgen aus dem 15. Jahrhundert. Im Rosendorf Nöggenschwiel gab es auch ein feines Rosenmenü, eine Rosennachspeise mit echtem Rosenblatt und vieles mehr. Der Chor überraschte einen Gast im Restaurant mit dem Reinhard-Lied «S’het deheim e Vogel gsunge» als Geburtstagsständchen. Nach einer schönen Weiterfahrt durch den Schwarzwald kehrte die muntere Schar froh aber müde nach Hause zurück. Am darauffolgenden Sonntag traf man sich in der Thomaskirche und bereicherte den Gottesdienst mit Taize-Liedern.