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Renate Studer aus Lohn-Ammannsegg, Rosmarie Scheurer aus Biberist und Hildi Jäggi aus Gerlafingen

 

 

120 Jahre Kirchenchor

 

Am 1. Dezember trägt der Kirchenchor Biberist -Gerlafingen die Maria-Zeller-Messe vor, mit Hilfe von Gast-SängerInnen und musikalisch begleitet vom Bieler Kammerorchester unter der Leitung von Beda Mast. Alle Singfreudigen sind herzlich eingeladen, jeweils am Donnerstagabend ab 19.30Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Gerlafingen zu proben, um dann am ersten Advent in der Thomaskirche Biberist-Gerlafingen unter der Leitung von Thomas Zürcher mitzusingen.

 

Präsidentin Rosmarie Scheurer aus Biberist lud zur 120ten GV des reformierten Kirchenchors Biberist – Gerlafingen ein. Nach einem feinen Abendessen wurden die zwölf Traktanden in Angriff genommen. Bei den Wahlen wurde Rosmarie Scheurer als Präsidentin, Rösi Jost als Kassierin, Brigitte Zürcher als Protokollführerin, Elisabeth Feller als Notenverwalterin und Margrith Eichelberger als Absenzenführerin mit Applaus wiedergewählt. Hanspeter Sommer aus Recherswil wird neu Rösi Jost helfen, welche eventuell in einem Jahr aufhören wird. Geehrt wurde Renate Studer aus Lohn-Ammannsegg, weil sie schon 20 Jahre mitsingt und Huldi Jäggi aus Gerlafingen, welche nach 54 Jahren den Kirchenchor aus gesundheitlichen Gründen verlässt. Die Jahresrechnung konnte mit einem erfreulichen Überschuss von

Fr. 938.75 abgenommen werden.

 

Im letzten Vereinsjahr sang der Kirchenchor in einem Taizé-Gottesdienst mit Pfarrer Jürg Kägi. Viel Freude bereitete der Abend-Gottesdienst in Lohn mit Pfarrerin Dorothea Neubert, wo man bekannte und unbekannte Abendlieder vortrug. Wie jedes Jahr sang der Chor in der Adventszeit im Alters- und Pflegeheim Pergola in Gerlafingen. Das Weihnachtssingen im APH Lohn-Ammannsegg erfreute die Bewohner. Die diesjährige Vereinsreise führte die Sänger und Sängerinnen über Säckingen nach Nöggenschwieler in das prachtvolle Rosendorf.

 

Brigitte Zürcher, Aktuarin des reformierten Kirchenchors Biberist - Gerlafingen

 

 

 

Der Kirchenchor besucht das Rosendorf

 

Vierundzwanzig Sänger und Sängerinnen trafen sich bei schönstem Wetter in Gerlafingen für ihren jährlichen Ausflug. Mit dem Car fuhr der reformierte Kirchenchor Biberist – Gerlafingen nach Stein AG. Dort stiegen alle aus und spazierten auf der europaweit längsten gedeckten Holzbrücke. Die Gesamtlänge inklusive Vordächer beträgt 206,5 Meter. Ein weisser Strich in der Mitte markiert die Grenze. Am Ende der Brücke liegt Bad Säckingen. Dort genoss man Kaffee und Gipfeli. Einige Frauen kauften sich dort auch hübsche Hüte gegen die stark scheinende Sonne. Der Reisecar fuhr inzwischen über die Friedolinsbrücke nach Deutschland und erreichte auch Bad Säckingen.

Weiter ging es durch das Wehratal in den schönen Schwarzwald zum Rosendorf Nöggenschwiel. Überall wachsen dort Rosen in den verschiedensten Farben. Schon 1968 wurden die ersten 8000 Rosen gepflanzt. Inzwischen zählt man im Dorf 17'000 Rosen in 187 Sorten. Speziell wurde auch ein Rosen-Duft-Garten angepflanzt, davon zwanzig historische Sorgen aus dem 15. Jahrhundert. Im Rosendorf Nöggenschwiel gab es auch ein feines Rosenmenü, eine Rosennachspeise mit echtem Rosenblatt und vieles mehr. Der Chor überraschte einen Gast im Restaurant mit dem Reinhard-Lied «S’het deheim e Vogel gsunge» als Geburtstagsständchen. Nach einer schönen Weiterfahrt durch den Schwarzwald kehrte die muntere Schar froh aber müde nach Hause zurück. Am darauffolgenden Sonntag traf man sich in der Thomaskirche und bereicherte den Gottesdienst mit Taize-Liedern.